Andrea´s Fight


(please scroll down for the english version)



Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich, Laura Golda, organisiere diesen Aufruf für meine liebevolle Mutter, Andrea Golda. Danke, dass Sie sich Zeit nehmen, um die Geschichte von Andrea kennenzulernen. Ich habe dieses Fundraising Projekt gestartet, um privat versuchen zu können, eine geeignete und wirksame Behandlung für sie zu finden. Ich denke, dass dies die beste Möglichkeit ist, ihrem Leiden ein Ende zu setzen.

Andrea ist eine 52-jährige Pädagogin, Therapeutin und Autorin. Sie wohnt in Linz, Österreich und hat eine 20-jährige Tochter, mich, die sie aufgrund des Todes meines Vaters im Jahr 2003 alleine aufziehen musste. Andreas gewohntem Leben wurde am 20.06.2019 ein Ende gesetzt. Während eines Ausflugs nach Tschechien wurde sie Opfer eines schrecklichen Unfalls. Sie stürzte sieben Meter tief aus einem Fenster und überlebte.

Man brachte sie fast leblos in das nächstgelegene Spital in Tschechien, wo man ihr in stundenlangen Operationen im Bauchraum, an der Hand, sowie am Kopf, versuchte, das Leben zu retten. Ein Polytrauma und ein Schädel-Hirn-Trauma waren die Folge des Unfalls. Sie hatte zahlreiche lebensgefährliche Verletzungen:  Einblutungen im Gehirn, worauf ihr ein Teil des Schädelknochens herausgenommen werden musste; zahlreiche Knochenbrüche und schwere Verletzungen an Organen. Sie wurde tagelang in einen künstlichen Tiefschlaf versetzt. Die Ärzte konnten uns nicht sagen, ob sie ihre Verletzungen überleben, gelähmt sein oder bleibende Hirnverletzungen haben wird. Nach Tagen stabilisierte sich ihr Zustand und sie konnte in ihr Heimatland, Österreich, verlegt werden. Es folgten zahlreiche Operationen, jedoch dachten wir, sie sei auf dem Weg der Besserung. Sie verbrachte den Großteil des restlichen Jahres 2019 im Krankenhaus, jedoch durfte sie teilweise auch nach Hause, wo ihre Mutter und ich sie 24h am Tag betreuten. Sie konnte weder alleine auf die Toilette gehen, noch sich alleine ins Bett legen oder mehr als ein paar Schritte gehen. Andreas Mutter ist selbst Pensionistin und 74 Jahre alt, was für jene auch eine enorme Lebensumstellung darstellte, da sie ab jetzt Vollzeit als Pfleggehilfe da sein muss. So versuchen wir zu dritt, Andreas Genesungsweg zu unterstützen.

Im Februar 2020 folgte jedoch jene Operation, die nochmals ihr Leben veränderte. Da ihr ein Teil des Schädelknochens fehlte, musste ihr ein Implantat in den Kopf eingesetzt werden. Kurz vor diese Operation entstand ein Tinnitus, der sich nach der Operation massiv verschlechterte. Der Tinnitus wurde schmerzhaft und verursacht hohe elektrische Spannungen im Bereich der transplantierten Schädelknochen. Durch die schweren Operationen sind jegliche Nervenbahnen extrem beschädigt und lösen diesen elektroschockähnlichen Schmerz im Sekundentakt aus. Andrea beschreibt, dass man sich dieses Beschwerdebild wie elektrische Stromschläge, die alle paar Sekunden durch den Kopf schießen, vorstellen kann. Der Schmerz ist immer gepaart mit einem extrem schmerzhaften Ohrgeräusch und je länger der Tag dauert, desto aggressiver wird dieses Ohrgeräusch. Dieses Beschwerdebild dauert Tag und Nacht an, wodurch sich ihr Zustand laufend verschlechtert. Am schlimmsten sind die Nächte, da dann ihr Körper die elektrischen Ladungen in die Extremitäten weiterleitet. In den Nächten stehen wir oft vor der Entscheidung, wieder den Notarzt zu rufen, da Andrea denkt, dass sie einen Herzinfarkt bekommt.

Ihr fehlt jegliche Kraft, sie kann oft Stunden nicht einmal reden. Andrea erleidet qualvolle Tage, an denen sie manchmal am Boden zusammenbricht. Bisher haben wir schon folgende Therapiemaßnahmen versucht:

·      Schmerztherapie (klassische Schmerztherapie inkl. Morphium, Kortison etc.)

·      Neuroleptika

·      Psychopharmaka 

·      TCM Therapie

·      Homöopathie

·      Nahrungsergänzungsmittel wie Ginkgo, B12, Zink, Magnesium, CBD-Tropfen….

·      Akupunktur

·      Craniosacral Therapie

·      Osteopathie

·      Physiotherapie

·      Massagen

·      Lymphdrainagen

·      Psychotherapie

·      Chiropraktik

·      Tinnitus-Noiser

·      Neurofeedback und Biofeedback

·      hyperbare Sauerstofftherapie im Klinikum Graz für 6 Wochen


Fazit: jede Therapie hat wenig, nur ganz kurzfristig oder gar nicht geholfen. Weiters konnten wir beobachten, dass ihr schulmedizinisch noch weniger geholfen werden konnte, als mit Alternativmedizin. Mit alternativmedizinischen Ansätzen empfindet sie teilweise kurzfristige Erleichterung ihrer Schmerzen.
 
Wir waren schon bei allmöglichen Ärzten, trotz mehrerer Diagnosen konnten wir den Hintergrund des Beschwerdebilds noch nicht vollständig herausfinden. Wir sind nun seit fast einem Jahr auf der Suche nach einer geeigneten Therapie, jedoch hat nichts, was wir bereits probiert haben, langfrisitg geholfen. Wir haben bereits in Österreich und Deutschland nach Hilfe gesucht, jedoch scheint noch keiner dieses Beschwerdebild vollständig behandeln zu können.

Eines ihrer Augen macht auch noch große Probleme, da Augennerven teilweise gelähmt ist und dies Doppelbilder beim Sehen verursacht.

Somit ist ein selbstständiges Leben (Auto fahren, einkaufen...) bisher für sie unmöglich.

Wir sind an unseren Grenzen angelangt und wissen nicht mehr weiter. Es bleibt uns nichts anders übrig, als Therapien in anderen Ländern zu versuchen. Nach ergiebigen Recherchen stellte sich heraus, dass in Ländern wie England, der USA, ... weitaus mehr Therapiemöglichkeiten zur Verfügung stehen und dieses Gebiet viel erforschter ist.  Andrea darf nach Abklärung mit einem Neurologen bereits fliegen und würde alles auf sich nehmen, um auch wo anders Hilfe zu bekommen.

Nach monatelangen Recherchen habe ich erfahren, dass jene Beschwerdebilder, die Andrea erlebt, im Ausland viel erforschter sind. Jedoch können wir für die Kosten von medizinischen Behandlungen in z.B.: der USA unmöglich alleine aufkommen.

Die Arztgespräche, Behandlungen und Therapien kosten immer weit über tausende Euro, die oft von der Krankenkasse nicht einmal zum Teil vergütet werden. Verbunden mit den Reise-, und Lebenskosten, die hierbei anfallen, kann Andrea, sowie ihre Familie, unmöglich alleine dafür aufkommen. Es muss auch immer jemand mit ihr mitreisen und sie zu allen Terminen begleiten, da sie sich durch ihr teilweise gelähmtes Auge nicht gefahrenlos orientieren kann.

Wir versuchen hierdurch auch eventuell an Personen zu gelangen, die medizinisch weiterhelfen können. Wenn Sie irgendjemanden kennen, der sich mit diesem Beschwerdebild auskennen könnte, bitte ich Sie mich unter dem Kontaktformular der Seite GoFundMe zu kontaktieren!

Andrea hat einen unheimlichen Lebenswillen und möchte nichts lieber, als wieder ihr eigenes Leben führen zu können. Sie ist erst 52 Jahre alt und ihr größter Wunsch ist es, wieder ihrer Arbeit nachgehen und für sich selbstständig sorgen zu können.

Mein Ziel für dieses Projekt ist, meiner Mutter zu helfen und es endlich zu schaffen, eine Diagnose und Behandlung für ihr Leidensbild zu erhalten. Dies ist jedoch nur möglich mit Ihrer Unterstützung.
 
Ich danke Ihnen mit ganzem Herzen, dass sie sich Andreas Geschichte durchgelesen haben.

Bitte helfen Sie, wenn Sie können und teilen Sie ihre Geschichte mit Freunden und Verwandten. Wir sind Ihnen für jegliche Unterstützung dankbar!

 

Laura Golda (Tochter von Andrea Golda)

 





Dear Sir or Madam,

My name is Laura Golda, and I am organising this fundraising project for my loving mother, Andrea Golda. Thank you for taking the time to learn about Andrea's story. I have started this fundraising project to privately try to find a suitable and effective treatment for her. I think that this is the best way to put an end to her suffering.

Andrea is a 52-year-old teacher, therapist and author. She lives in Linz, Austria and has a 20-year-old daughter, me, whom she had to raise alone because of my father's death in 2003. Andrea's accustomed life came to an end on the 20th of June in 2019. During a weekend trip to the Czech Republic, she became the victim of a terrible accident. She fell seven metres from a window and survived.

She was taken almost lifeless to the nearest hospital in the Czech Republic, where they tried to save her life by operating on her abdomen, hand and head for hours. A polytrauma and a craniocerebral trauma were the results of the accident. She had numerous life-threatening injuries:  Bleeding in the brain, after which a part of the skull bone had to be removed; countless broken bones and severe injuries to organs. She was put into a deep artificial sleep for days. The doctors could not tell us whether she would survive her injuries, be paralysed or have permanent brain injuries. After some days, her condition stabilised, and she was transferred to her home country, Austria. Numerous operations followed, but we thought she was on the road to recovery. She spent most of the rest of 2019 in hospital, but she was also allowed to go home in part, where her mother and I looked after her 24 hours a day. She could not go to the toilet alone, nor could she go to bed alone or walk more than a few steps. Andrea's mother is a pensioner herself and 74 years old, which was an enormous change in her life, as from now on, she had to be there full-time as a caregiver. That way, the two of us tried to support Andrea on her way to recovery.

In February of 2020, however, she underwent the operation that changed her life once again. As she was missing parts of her skull, an implant had to be inserted into her head. Shortly before this operation, she developed tinnitus, which worsened massively after the procedure. The tinnitus became painful and caused high electrical voltages in the area of the transplanted cranial bones. Due to the severe operations, all nerve tracts are incredibly damaged and trigger this electro-shock-like pain every second. Andrea describes that this pain can be imagined as electric shocks that shoot through the head every few seconds. The pain is always coupled with an extremely painful ringing in the ears, and the longer the day lasts, the more aggressive this ringing becomes. The discomfort lasts day and night, which means that her condition is continuously worsening. The nights are the worst, as this is the time when her body transfers electrical charges to her extremities. During the nights, we often have to decide wheater or not to call the emergency doctor again, because Andrea thinks she will suffer a heart attack.

She has no strength left, and she often cannot even talk for hours. Andrea suffers agonising days, on which she sometimes collapses and falls to the ground. So far, we have already tried the following therapy measures:

- Pain therapy (classic pain therapy incl. morphine, cortisone etc.)

- Neuroleptics

- psychotropic drugs 

- TCM therapy

- Homeopathy

- Food supplements such as Ginkgo, B12, Zinc, Magnesium, CBD drops....

- Acupuncture

- Craniosacral therapy

- Osteopathy

- Physiotherapy

- Massages

- Lymphatic drainage

- Psychotherapy

- Chiropractic

- Tinnitus Noiser

- Neurofeedback and Biofeedback

- hyperbaric oxygen therapy in the Graz hospital for 6 weeks


Conclusion: every therapy has helped little, only in the short term or not at all. Furthermore, we could observe that conventional medicine could help Andrea even less than alternative medicine. With alternative medical approaches, she sometimes feels short-term relief from her pain.

We have already been to all kinds of doctors and specialists, but nobody understands, despite many diagnoses, the background of her complaints or has an idea for other therapeutic approaches.

We have now been looking for a suitable therapy for almost a year, but nothing has really helped so far. We have already looked for help in  Austria and Germany, but nobody seems to be able to treat her condition or to name the disease. One of her eyes is also causing a lot of problems, as the nerves in her eyes are partially paralysed, which causes double vision. This makes it impossible for her to live independently (driving a car, shopping...).

We have reached our limits and do not know what to do. We have no choice but to try therapies in other countries. After a lot of research, it turned out that there are much more therapy possibilities available  in countries like England, the USA, ... In these countries, the neurological area is much more researched. Andrea is already allowed to fly after consultation with a neurologist and would do anything to get help elsewhere.

After months of research, I found out that the symptoms Andrea experiences are much more researched abroad. However, we can't cover the costs of medical treatment in, e.g. the USA without help.

The doctor's consultations, treatments and therapies always cost thousands of Euros, which are often not even partially reimbursed by the health insurance. In connection with travel and living costs, Andrea and her family cannot possibly pay for them alone. Someone must always travel with her and accompany her to all her appointments, as she cannot orientate herself without danger due to her partially paralysed eye.

With this project, we also try to find people who can help her medically. If you know anyone who might be able to help with the symptoms Andrea experiences, please contact me via GoFundMe!

Andrea has a strong will to live and would like nothing more than to be able to lead her own life again. She is only 52 years old, and her greatest wish would be to go back to work and to look after herself.

My goal for this project is to help my mother and to finally manage to get a diagnosis and treatment for her condition. However, this is only possible with your support.

I thank you with all my heart for reading Andrea´s story.

Please help if you can and share her story with friends and relatives. We are very grateful for your support!


Laura Golda (daughter of Andrea Golda)

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